Wie man Webdesigner wird

startup-593305_960_720Viele sagen, dass Webdesigner ein Job für die Zukunft ist. Wenn man sich anschaut, dass es weltweit mindestens eine Milliarde Webseiten gibt, dann ist das auch verständlich. Wie aber kann man an dem Boom teilhaben? Wie wird man Webdesigner? Wir zeigen einmal die wichtigsten Wege auf.

Studium

Es gibt kaum Studiengänge als Webdesigner, denn der Fachbegriff im akademischen Bereich heißt Medien- oder Kommunikationsdesigner. Meistens wird es bei Fachhochschulen angeboten, man kann es aber auch an der einen oder anderen Universität studieren und an einigen Fernuniversitäten. Im Mediendesign-Studium geht es nicht nur um Webseiten, sondern auch um Audio und Video, Gestaltung im Allgemeinen und sogar Print. Dafür bekommt man eine umfassende Ausbildung, die auch eine Blick über den Tellerrand beinhaltet. Programmieren lernt man als Mediendesigner meistens nicht.

Ausbildung

Heute kann man bei vielen Instituten, aber auch bei Fachbetrieben eine Ausbildung zum Mediengestalter oder Webdesigner machen. Der Mediengestalter legt seinen Schwerpunkt auf das Konzeptionelle, die Gestaltung und die Funktionen, setzt sie aber weniger um. Der Webdesigner hingegen kennt sich auch mit den Grundlagen des Webdesign aus, kann einige Programmiersprachen und ist ein Experte in CSS-Stilen. Webdesign gehört die Gruppe der künstlerisch-technischen Berufe und man muss beide Bereiche abdecken können.

Selbst beibringen

Natürlich kann man sich Webdesign und Programmierung heute selbst beibringen. Es gibt jede Menge Bücher, die Webdesign in allen Schritten beschreiben. Man kann auch an einer Online-Universität studieren, viele davon bieten die Kurse sogar gratis an. Das kommt aber mit einigen Nachteilen: Es fehlt oft das Feedback eines Lehrers, man weiß also manchmal gar nicht was man falsch macht. Manche Formen oder Kunden wollen auch heute noch einen Abschluss sehen, bevor sie jemanden einstellen oder beauftragen. Als Autodidakt muss man schon sehr gut sein im Web- und Mediendesign. Außerdem muss man in der Lage sein, Kunden und Arbeitgeber davon zu überzeugen, dass man den Job für den man sich beworben hat auch wirklich machen kann.